Neuseeland – Tage 6 bis 7

Trotz schlechtem Wetter, Überflutungswarnungen und Regen haben wir immer noch gute Laune :-)!!! Wir waren jetzt zwei Tage in Queenstown, einem wirklich süßen Ort inmitten der Berge am Lake Wakatipu und waren Offroad Quad fahren – durch unzählige Schlammlöcher, Pfützen, kleine Bäche (obwohl man knietief im Wasser war aufgrund des vielen Regens), Hügel hoch und wieder runter – das war ein Spaß und Adrenalin-Kick pur.

Quad

Am Freitag sind wir dann mit der Seilbahn auf den Berg gefahren und haben die Aussicht genossen, denn für einige Stunden war im Himmer ein Wolkenloch und man konnte umliegende Berge, Täler und die Ausmaße des Sees erkennen. Dort sind wir dann ein wenig rumgewandert und anschließend noch in einen Park gegangen, in dem man Kiwis – der Nationalvogel – sehen kann. Die sind hier mittlerweile fast ausgestorben, so dass es zahlreiche Schutzprogramme gibt. Sie leben im Unterholz, sind sehr scheu und  echt total  niedlich mit ihrem kugeligen Körper und langen Schnäbeln. Bei den Tieren ist alles genau andersherum – das Weibchen ist größer als das Männchen und nachdem es die Eier gelegt hat, brütet das Männchen sie aus.

Queenstown

Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Te Anau gefahren. Das ist der letzte Ort vor Milford Sound, von dem aus wir am Samstag mit dem Boot in die berühmten Fjordlandschaften aufbrechen werden.

Bei den Fahrten mit dem Auto durch die Landschaften stellen wir immer wieder fest wie weitläufig Neuseeland ist, wie schön sich Berge mit Ebenen abwechseln und wie einsam hier alles ist. Man kann hier gut und gerne 10-15min fahren ohne einem Auto zu begegnen. Außerdem stellen wir immer wieder veblüfft fest, wie unterschiedlich die Vegetation ist. Mal grüne Wiesen, mit unzähligen Schafen oder Kühen/Rindern drauf, dann mal wieder Wälder oder einfach Büsche und jedesmal denkt man, hier ist bestimmt Herr der Ringe gedreht worden. Einfach nur schön…