Neuseeland – Tage 1 bis 5

Nach der Landung in Christchurch (Neuseeland) sind wir am Sonntag ca. 150km nördlich nach Kaikoura gefahren. Dort gibt es eine Robben-Kolonie und einen schönen Küstenwanderweg. Berühmt ist das Örtchen wegen der ganzjährig dort lebenden Wale.

Eigentlich wollten wir dann am Montag Vormittag dort eine Whale-Watching Tour per Boot machen, als es dann jedoch eine „strong sea sickness warning“ wegen besonders hohem Wellengang gab, haben wir uns entschieden das Ganze aus der Luft zu betrachten. Und so sind wir beide das erste Mal in unserem Leben Helikopter geflogen. Alles war total durchorganisiert, d.h. es wird genau abgepasst, wann die Wale auftauchen (sie tauchen in der Regel ca. 45-55min und holen dann für ca. 10min Luft). Die Größe ist auf jeden Fall total beeindruckend, denn der Wal, den wir gesehen haben, war genauso lang, wie das 18m lange Boot daneben.

Danach sind wir weiter ca. 150km nach Hanmer Springs gefahren (ins Landesinnere) und haben dort die Hot Pools besucht.

Am Dienstag haben wir dann die neuseeländischen Alpen überquert und wurden vom Regen begrüßt. Nach 3h Autofahrt haben wir uns dann entschlossen in Greymouth abzusteigen und nicht wie geplant zu den Pancake Rocks zu fahren, denn es hat einfach total geschüttet. In der Hoffnung, dass es heute besser wird, sind wir an der Westküste gen Süden gefahren – und wurden wieder vom Regen eingeholt, weshalb der geplante Ausflug auf den Franz Josef Glacier (Gletscher) geplatzt ist. Da die nächste Stadt 500km entfernt ist und wir wegen des schlechten Wetters nichts machen konnten, saßen wir heute neun Stunden im Auto (hier gibt es keine Autobahnen, man kann max. 100km/h fahren, jedoch sind es fast alles Serpentienen, weshalb es teilweise echt ewig dauert) und sind vorhin in Queenstown angekommen. Nach vier Nächten in Hostels haben wir uns jetzt für zwei Tage mal ein Hotel gegönnt, vor allem auch aus dem Grund, weil die Hostels nicht beheizt sind. Die Wetteraussichten hier sind allerdings auch nicht doll – man sagte uns, das schlechte Wetter sei „very unusual“ – super, wir haben anscheinend ein Händchen für ungewöhnliche Wetterphänomene…

Die Landschaften in Neuseeland sind wirklich so atemberaubend, wie man immer hört, wir hoffen wir bekommen noch ein wenig Sonnenschein – oder zumindest trockene Tage um die Schönheit auch richtig schätzen lernen zu können.