Japan – Kyoto: Taiko und noch mehr Tempel

Gestern und heute waren wir gefühlt in unzählig vielen Tempeln und Schreinen – und trotz der Vielzahl hat doch jeder etwas ganz Besonderes und ist völlig anders als die anderen.

Gestern begann der Tag bei den Fushimi Inari-Taisha Schreinen (Torii) – dort gehen rote Tore über 4km mitten durch den Wald, um die Reis-Göttin zu preisen. Sehr beeindruckend!

Danach haben wir mal wieder etwas Besonderes gemacht – wir waren bei einem japanischen Trommelkurs und hatten eine Einführung ins Taiko-Trommeln, das traditionell japanisch ist. Es hat mega viel Spaß gemacht und war sehr anstrengend – sowohl von der Konzentration als auch von der Ausdauer/Muskelkraft – denn man steht sehr breitbeinig da und muss die Trommelstäbe nach jedem Schlag über den Kopf führen. Eine tolle Erfahrung!

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Kurz darauf haben wir uns in den nahegelegenen Nishi-Honganji Tempel (UNESCO Weltkulturerbe) begeben und uns ein bisschen umgesehen. Dieser Tempel ist ein Paradebeispielt wie Tradition und Moderne heutzutage in Einklang gebracht werden. Die riesigen Hauptgebäude sind traditionell komplett aus Holz erhalten gebleiben, während bei den Nebengebäude die Hülle erhalten blieb, aber das Innere der heutige Zeit mit Glas und Stahl behutsam angepasst wurde. Es ist toll zu sehen, wie die Tempel damals und heute benutzt werden. Genauso die Vorstellung, dass solche Tempel früher ja vermutlich alleine in der Umgebung waren und sie sich heute in Stadtbild integrieren.

Japan - Kyoto 20

Danach sind wir weiter zum berühmten Toji Tempel (UNESCO Weltkulturerbe) mit samt der fünfstöckigen Pagode spaziert. Auch hier müssen wir mal wieder sagen: Was man früher alles architektonisch auf die Beine gestellt hat…sehr beeindruckend!

Heute haben wir dann das Viertel Northern Higashijama erkundet. Begonnen haben wir beim Geinkakoji Tempel (UNESCO Weltkulturerbe), der einen durch seinen wunderschönen Zen-Garten verzaubert.

Weiter gings über den malerischen Philosophen Pfad zum recht verlassenen Honen-in Tempel und zum Nanzenji Tempel. Im Anschluss daran weiter Richtung Stadt begrüßte uns der riesige Heian Jingu Schrein samt hübsch angelegter Gartenanlge. Zum Abschluss des Tages haben wir uns heute ein Stück vom echten handgestreichelten japanischen Kobe-Rind gegönnt – es ist quasi auf Zunge und am Gaumen zerflossen :-).

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